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Kolumbien

               Sonntag, 3. Oktober 2011                                               Kilometerstand:  2 900 km        Höhe: 2 600 m

Ankunft in Bogotá

Ankunft in Bogotá

Pünktlich um 12.30 Uhr sind wir in Bogotá gelandet, wo uns unser Freund Jörg schon erwartet. Er begleitet uns zum Cargobereich um zu sehen ob das Moto genauso pünktlich ist. Von 14 bis 18 Uhr sind wir mit der Erledigung der Zollformalitäten beschäftigt. Die „Mädels“ hinterm Tresen sind äußerst willig und zu Allem bereit, nachdem Jörg sie mit seinem Charme niedergelächelt hat! Sogar Kopien fertigen sie für uns an und nachdem ein Drucker beim Drucken des Alles entscheidenden Zolldokumentes versagt, bemühen sie einen Techniker, der das Gerät nach einer halben Stunde wieder in Gang bringt. Das Auspacken und Herunterfahren des Motos von einer provisorischen Rampe geschieht unter lebhafter Anteilnahme vieler Zuschauer, die dafür extra ihre Arbeit ruhen lassen.

Provisorische hohe Rampe (vor Schreck verwackelt!)

Der Beginn unserer Reise verläuft ganz anders als  wir uns das Abenteuer einer Motorradreise auf der Panamericana vorgestellt hatten. Jörg verwöhnt uns nach allen Regeln der Kunst. Wir dürfen sein Appartement in Bogotá benutzen, wir bekommen die Stadt gezeigt, besuchen Museen.

Plaza Bolívar, Bogotá

Jeden Tag sind wir bei anderen Freunden eingeladen. Er bringt uns mit Leuten zusammen, welche die Panamericana bereits mit dem Motorrad gefahren sind. Bei diesem Erfahrungsaustausch können wir gleich unsere Spanischkenntnisse testen. Am 5. fahren wir nach Villa de Leyva einem wunderschönen kolonialen Städtchen. Auf dem Weg dorthin wolllen wir die obligatorische Haftpflichtversicherung SOAT an einer Tankstelle erwerben, was sich schwieriger als gedacht erweist. Erst will die Sachbearbeiterin die Zollbescheinigung sehen, die wir allerdings in Bogotá gelassen haben. Kalt lächelnd legt ihr Jörg den deutschen Frachtbrief vor, den sie angesichts mangelnder deutscher Sprachkenntnisse akzeptiert. Die nächste Schwierigkeit entsteht als in der Maske des Formulars bei der Passnummer nur Zahlen eingegeben werden können, meine Passnummer aber hauptsächlich aus Buchstaben besteht. Jörg kann sie auch jetzt wieder überzeugen, dass sie ja auch die Nummer aus seinem kolumbianischen Ausweis eintragen könnte (was immer das für ein Ausweis war!!), zumal wir ja befreundet sind und aus dem gleichen deutschen „Pueblo“ kommen. Sie kann sich Jörgs Charme und seinen zwingenden Argumenten nicht entziehen und so habe ich nun einen Versicherungsschein für mein Motorrad, der auf Jörgs Namen ausgestellt ist, sicher einmalig!  In Villa de Leyva bleiben wir wegen des am Nachmittag einsetzenden heftigen Gewitterregens einen Tag länger als geplant.

Villa de Leyva

In der Bodega, wo wir uns zum Sundowner einfinden, werden wir mit großem Hallo bergrüßt, nachdem wir am Tag zuvor mit Freunden aus Bogotá für einen ordentlichen Umsatz gesorgt haben. Auf dem Rückweg nach Bogotá besuchen wir die Salzkathedrale von Zipaquira, eine in ein Salzbergwerk gebaute Kirche mit einem Kreuzweg, der uns sehr beeindruckt. Morgen werden wir uns noch einmal die Stadt ansehen bevor wir am Sonntag der Einladung Jörgs auf seine Finca in die Llanos folgen. „Los Llanos“, so nennt sich das Flachland in Kolumbien und Venezuela. Da es dort keine Internetverbindung gibt, wird es über eine Woche dauern bis wir uns wieder melden können.

9. Oktober 2011           Kilometerstand:  3 287 km

Nachdem wir gestern noch mal die  Innenstadt von Bogotá erkundet und das Botero Museum besucht haben, geht es heute in Richtung der Llanos, wohin Jörg uns auf seine Finca eingeladen hat. Edith fährt mit Jörg im Jeep und ich werde von Rainer, einem freien Mitarbeiter Jörgs, der gleichzeitig ein professioneller Endurofahrer ist und schon an deutschen Meisterschaften und der Paris-Dakar Rallye erfolgreich teilgenommen hat, auf seiner KTM unter die Fittiche genommen. Nachdem wir die Stadt verlassen haben geht es in herrlicher Kulisse die Cordillera Oriental hinunter. Von 2600 m auf 300 m und von 20°C auf 30 °C!

Piste zur Finca

Piste zur Finca

Die letzten 20 Kilometer zur Finca sind eine echte Herausforderung: eine  Schotterpiste mit unterschiedlichsten bis zu kindskopfgroßen, mal festen, mal lockeren Steinen, welche gelegentlich auch von Lehm und Sand abgelöst werden. Den Höhepunkt dieser Piste bilden mal kleinere, mal größere Wasserlöcher, die bis zu knietief sind. Wir kommen an wie die Wildschweine, von oben bis unten mit der Lehmbrühe eingesaut! Trotz unseres wüsten Aussehens werden wir von Fernando, dem Verwalter der Finca, und seiner Famile, einschließlich der Hunde, Katzen und Papageien auf’s Herzlichste begrüßt. Wir beziehen das Gästehaus mit herrlichem Blick über eine tiefer liegende Lichtung und den angrenzenden Urwald, aus dem uns jeden Tag pünktlich um 1/2 6 Uhr die Brüllaffen mit ihrem „Morgengesang“ wecken. Leider bekommen wir sie nie zu Gesicht, ebenso wenig wie Totenkopfäffchen und  Kapuzineraffen mit denen sie sich den Dschungel teilen. Entschädigt werden wir dafür von frei herumfliegenden Papageien, Tukanen und unzähligen anderen Vögeln, die ich zum Teil noch nie gesehen habe. Nachts werden wir bei Vollmond mit einem Froschkonzert aus Millionen kleiner Kehlen unterhalten. Die Verursacher sind winzige Frösche, deren Stimmen sich eher wie das Zirpen von Grillen anhören, als das Quaken ihrer mitteleuropäischen Verwandten.  Nach einem kurzen Ausritt fahren wir anderntags mit Jeep und zwei Quads hinunter zum Fluss, der die Finca begrenzt um ein erfrischendes Bad zu nehmen. Für unser leibliches Wohl sorgt in diesen Tagen Lourdes, die Frau des Verwalters, die von Jörg liebevoll „Modelo Botero“ gerufen wird, was sie auch hinreichend beschreibt.

Gästehaus der Finca mit Pavillon

Gästehaus der Finca mit Pavillon

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Nach der 1. Reitstunde

Nach der 1. Reitstunde

Nach dem Brandmarken qualmen Jörgs Schuhe

Nach dem Brandmarken qualmen Jörgs Schuhe

Für die Getränke zu jeder Tages- und Nachtzeit sorgt Jörg, der auch mit Hingabe Caipirinha und andere Longdrinks mixt. Neben einigen Pferden, Ziegen und Hühnern gehören auch mehrere Hundert Rinder zur Farm, wo eine Kreuzung zweier Rassen gezüchtet wird (Zebu und Simmentaler). Wir können beim Brandmarken der Jungtiere zusehen, wobei die Gauchos beim Einfangen der Tiere ihr ganzes Geschick im Umgang mit dem Lasso zeigen können. Miguel, der Tierarzt, palpiert den Uterus der Kühe. Hierbei kann er nicht nur feststellen ob die Kuh trächtig ist, sondern, kaum zu glauben, in wie vielen Tagen sie ihr Kälbchen bekommen wird! (und das ohne Sonographie und bei einer Tragzeit von über 9 Monaten!) Die Wellness-Tage auf der Finca vergehen wie im Flug. Mit dem Wetter haben wir auch Glück, es regnet nur eimal am Spätnachmittag. Am Donnerstag geht es wieder auf die Piste, die ich diesmal mit etwas weniger Geschick meistere. Ich scheitere an einem Kuhgitter in dem einige Sprossen fehlen und das ich mit zu geringer Geschwindigkeit angehe um die Felge zu schonen und lege das Moto hin, erstaunlicherweise ohne jeden Kratzer. Natürlich sind, wie auf’s Stichwort, Edith und Jörg zur Stelle um, nicht ohne Häme, die Peinlichkeit für die Daheimgebliebenen zu dokumentieren. Gegen sechs Uhr abends treffen wir bei wieder etwas gemäßigteren Temperaturen in Bogotá ein.

14. Oktober 2011                   Kilometerstand: 3 800 km

Die Packerei gestaltet sich schwieriger als gedacht, denn jetzt müssen wir alles mitnehmen was wir zuvor in der Wohnung  deponiert haben. Nach 1/2 10 Uhr starten wir, versehen mit allen guten Ratschlägen und Wünschen.

Abschied von Bogotá

Abschied von Bogotá

Trotz Navi haben wir nach etwa 1 Stunde aus Bogotá heraus gefunden und das auch ohne in eines der 1000 riesenhaften Schlaglöcher gefahren zu sein (oft fehlen auch Kanaldeckel, weil sie geklaut und als Altmetall verkauft wurden!). Und dann geht’s richtig los. Wir machen Dank der „exzellenten  Navigationssoftware“ eine tolle Kolumbien-Rundfahrt. Nachdem wir weit genug von unserer geplanten Route entfernt sind nehme ich die Führung schließlich mit der Karte selbst in die Hand. So sind wir endlich nach 9 1/2 Stunden, in denen wir ein herrliche Landschaft genießen können, in Honda gelandet, einem sehenswerten Städtchen am Río Magdalena. Auf der Straße werden wir sofort von einem sehr sympathischen Kolumbianer angesprochen, der uns auch anbietet uns in seinem Haus aufzunehmen. Da wir beide aber, nach dem anstrengenden Tag bei Temperaturen um 33°C,   keine große Lust auf fremdsprachliche Konversation verspüren, lehnen wir sein Angebot mit dem Ausdruck großen Bedauerns ab. Er ist trotzdem noch so freundlich uns ein sehr schönes Hotel, „Belle Epoque“ zu empfehlen, in dessen Jacuzzi wir uns von unserem schweißtreibenden Tag erholen.

15. Oktober 2011              Kilometerstand: 3 976 km                 Höhe: 255 m

Unsere Fahrt geht heute entlang des Tales des Río Magdalena nach Ibagué. Auf dem Weg liegt die Stadt Armero, die am 13. November 1985 durch eine Schlammlawine, bei der fast 30 000 Menschen den Tod fanden, völlig zerstört wurde. Ursache der Katastrophe war der Ausbruch eines 60 km entfernten Vulkans, bei dem ein riesiger Gletscher abschmolz. Das 40 Meter hohe Gemisch aus glühender Asche, Geröll und Schmelzwasser rollte mit einer Geschwindigkeit von etwa 60 km/h über die Stadt hinweg und begrub sie unter sich. Das bekannteste Opfer war das Mädchen Omayra Sanchez, das auf seiner toten Großmutter stehend in einem Schlammloch steckte, in dem es mehrere Tagen überlebte, aber letztendlich nicht gerettet werden konnte. Sie wird heute verehrt wie eine Heilige. Ihr Grab ist ein regelrechter Pilgerort mit unzähligen Votivtafeln und Rosenkränzen.

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.Das Grab von Omayra Sanchez

Im Tal des Rio Magdalena kommen wir bis Ibagué recht zügig voran. Das ändert sich aber rasch mit dem Aufstieg zur Cordillera Central. Noch vor Erreichen der Passhöhe auf 3 300 m fängt es an zu regnen und wir geraten in immer dichter werdenden Nebel. Die Fahrt auf den engen, mit tiefen Schlaglöchern übersäten Serpentinen ist eine echte Herausforderung. In Armenia hört es endlich auf zu regnen und wir können uns rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit ein Quartier suchen.

16.10.2011                            Kilometerstand: 4 230 km                                                 Höhe:  1 246 m

Die ganze Nacht hat es geregnet, aber pünktlich zum Start um 7.30 Uhr wird das Wetter schön. Wir fahren anfangs durch die Ausläufer des sogenannten „Kaffeelandes“, in dem uns ausgedehnte Kaffeeplantagen begleiten, die später auf dem Weg nach Cali und Popayan von nicht enden wollenden Zuckerrohrfeldern abgelöst werden. Angeblich gibt es ja in Cali die schönsten Frauen ganz Kolumbiens. Trotzdem „verkneifen“ wir uns den Besuch, da die meisten Leute mit denen wir sprechen der Meinung sind, es gäbe dort sonst nichts Sehenswertes.  Die Route führt durch das Tal des Río Cauca, landschaftlich wunderschön eingerahmt von der zentralen und der westlichen Kordillere. Wir fahren größtenteils auf der „Autopista“, auf der wir im Gegensatz zu unserem gestrigen Trip erstaunlich gut vorankommen, auch wenn diese mit unseren Autobahnen nicht zu vergleichen ist. Es sind hier durchaus auch Fußgänger und Radfahrer unterwegs, gern auch mal in der Gegenrichtung und auf den Seitenstreifen grasen gelegentlich Rinder und Esel. Aber eines muss ich sagen, im Vergleich zu unseren bisherigen Erfahrungen sind  die Straßen von Armenia bis Popayan in einwandfreiem Zustand. Es ist erstaunlich wie viele Polizeikontrollen im Lande installiert sind und wenn mal keine Polizei vor Ort ist, dann wird sie eben vom Militär abgelöst. Von den Kontrollposten wird man in aller Regel freundlich gegrüßt und mit erhobenem Daumen durchgewunken, was gleichzeitig bedeuten soll, dass alles in Ordnung und die Straße sicher sei. Über lange Strecken sind die Straßen hierzulande mit durchgehenden doppelten, leuchtend gelben Mittelsteifen versehen. Ich habe allen Grund diese für eine wunderschöne Dekoration zu halten, denn ich habe noch niemanden gesehen, der sich daran gehalten hat. Deshalb war ich gestern sehr überrascht, als ich nach mehreren schwungvollen Überholmanövern jäh von einem Polizisten gestoppt werde. In perfektem Spanisch fragt er mich ob ich die Bedeutung der gelben durchgezogenen Linien kenne. Als ich ihm antwortete, „Lo siento Señor, no hablo español!“ (tut mir Leid, ich spreche nicht spanisch!)  sieht er mich etwas ratlos aber freundlich an, möchte meine Papiere sehen, wünscht mir eine gute Fahrt und „suerte“ (Glück) und winkt mich weiter ohne mir die Bedeutung der Linien erklärt zu haben. Popayán ist eine Stadt von 250 000 Einwohnern mit einem wunderschönen kolonialen Zentrum. Sie erinnert ein wenig an Antigua / Guatemala, nur dass die Häuser hier nicht bunt sondern schneeweiss sind. Wir fahren in die historische Altstadt. Vor einem Mercado halten wir das erste Mal an um uns zu orientieren. Sofort sind wir von einer Menschenmenge umringt, die uns fragt „woher und wohin“ und uns auch Tips für Hotels in der Nähe gibt.

Vor dem Mercado von Popayan

Vor dem Mercado von Popayan

So finden wir ein schönes Hotel direkt an der Plaza Central. Unser verdrecktes Motorrad dürfen wir im großzügigen Lichthof direkt vor der Rezeption neben den bequemen Ledersesseln abstellen. Es ist heute der „Día de la Raza“, der an die Landung von Christoph Columbus in der Neuen Welt am 12. Oktober 1492 erinnert und, daher der Name, an die Vermischung der indigenen Bevölkerung mit den Völkern der alten Welt. Aus diesem Grund findet abends eine Disco statt die bis in die frühen Morgenstunden dauert. Zum Glück gibt es ja Ohrstöpsel!

17.10.2011

Der jetzt folgende Teil der Strecke nach Pasto gilt unter Kennern nach einhelliger Meinung als der Gefährlichste. Zwar sei die Gefahr, die von der FARC ausgeht, mittlerweile eher gering einzuschätzen, doch haben deren Part jetzt kriminelle Banden mit Verbindung zum „Narcotráfico“ übernommen. Es werden sogar Busse überfallen und die Passagiere ausgeraubt, allergings meist nachts. Das im Urwald produzierte Cocain wird an die pazifische Küste gebracht, wo es auf kleine U-Boote verladen wird. Etwa 70 dieser Boote seien schon vom Militär aufgebracht worden und man schätzt, dass dies vielleicht 10% der Vorhandenen  seien. Wenn man davon ausgeht, dass jedes dieser U-Boote zig-Millionen Dollar kostet kann man sich leicht vorstellen welche Summen mit dem Rauschgift verdient werden müssen. Merkwürdigerweise werden gerade auf dieser Strecke die Polizeikontrollen und Militärposten immer spärlicher, was uns doch etwas nachdenklich werden lässt! Als wir schließlich auf halber Strecke anhalten um Fotos von der herrlichen Landschaft zu machen, stehen dort fünf Polzisten, die uns freundlich begrüßen und neugierig näher kommen. Nachdem, wie üblich, alle Fragen nach dem „Woher und Wohin“ geklärt sind, möchte jeder ein Foto mit uns haben und natürlich eins mit dem Moto und möglichst darauf sitzend. Diese Erfahrung machen wir eigentlich überall. Die Menschen sind offen, freundlich und zugewandt. Wo immer wir anhalten, sei es zum Kaffeetrinken oder zur Orientierung, sofort sind wir von Leuten umringt und werden auf liebenswürdige Weise hemmungslos ausgefragt. Pasto ist eine Stadt, über die es meiner Ansicht nach nichts Besonderes zu berichten gibt, außer dass wir da übernachtet haben.

Polizeikontrolle auf dem Weg nach Pasto

Polizeikontrolle auf dem Weg nach Pasto

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18.10.2011

Auf dem Weg zu Grenze machen wir in Ipiales noch einen Abstecher nach Las Lajas, einem beliebten Wallfahrtsort, wo wir die Kathedrale „El Santuario de Las Lajas“ besuchen. Sie überspannt in 45 m Höhe in  eindrucksvoller Weise den Cañon des Rio Guaítara. Der Altar der 1916 in gotischem Stil erbauten Kirche ist in den angrenzenden Fels geschlagen. Der beschwerliche Weg hinunter zum Kathedrale wird von tausenden von Votivtafeln gesäumt. Der Zutritt zum Santuario ist gratis, während ich für den Besuch des Sanitario 5000 Pesos bezahlen muss!!

Santuario de las Lajas

Santuario de las Lajas

Danach geht es zur nahegelegenen Grenze, wo die Abfertigung auf kolumbianischer Seite wirklich unglaublich zügig verläuft. Einige Meter weiter auf ecuadorianischer Seite erweist sich die passagere Einfuhr des Motos Dank eines älteren, etwas unsicheren, aber dennoch sehr bestimmten und bestimmenden Zollbeamten als etwas zäh. Nach der Farbe meines Motorrades gefragt antworte ich wahrheitsgemäß „amarillo“ (gelb), woraufhin er mich mit einer Geste die keinen Widerspruch zulässt verbessert, „es negro“! Also von mir aus ist sie halt schwarz! Trotzdem ist nach nicht einmal 1 Stunde Alles geschafft.

 

 

8 Kommentare

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  1. - alteisenaufreisen -

    Lieber Peter,
    liebe Edith,

    Super Start !

    Für die ganze Reise wünsche ich Euch, dass es weiterhin so flutscht.

    Verfolge Eure Reise mit großem Interesse.

    Bleibt gesund und passt auf Euch auf.

    Viele Grüsse

    Paul
    – alteisenzuhause – 😉

  2. Inge

    Hallo liebe Edith und Peter,

    wir sind gerade bei meiner Mutter in Kiel und haben mit großem Interesse Euren Bericht gelesen. Meine Mutter ist sehr beeindruckt und wir sind es auch. Tolle Erlebnisse, ich beneide Euch. Die nächste Tour müßt Ihr mit mir im Beifahrerwagen machen. Ganz liebe Grüße von uns allen und habt weiterhin schöne, interessante Tage. Ich freue mich auf Eure weiteren Berichte.

    Eure Inge und Ingwer

    PS: ich werde im Anschluß an Kiel 4 Tage mit meiner französischen Cousine in Paris verbringen und dort ihre Enkel hüten. Ich freue mich schon darauf, da die Kinder tagsüber bei ihren Tagesmüttern sind und wir so Paris durchstöbern können.

  3. Andersson

    Hallo Ihr Beiden,
    jetzt habe ich Euch gefunden und all das „Geschmarre“ von der Ankunft in Bogota gelesen. Was meine Person angeht gibt es normaler Weise keinen Charm. Kolumbien ist eine Ausnahme (in gewissen Situationen).
    Auf dem Rampenfoto bin ich unscharf dargestellt !!!!
    Heute hat man in Porto Gaitan, etwa 200 Km von der Finca entfernt, das größte jemals entdeckte Cocainlabor gefunden mit der Zugabe von 6 t Cocain.
    Mußte den ganzen Tag an Euch denken … mit einiger Sorge. Natürlich nur wegen der Hitze in Melgar.
    Hoffe es geht Euch gut.
    Grüße Joerg

  4. Claudia S.

    Kaum seid Ihr allein unterwegs, schon wird das größte Koks-Labor, das es jemals in Kolumbien gab, gefunden?!? Sagt mal, was macht Ihr denn? Wie nennt man das gleich….ach ja, das ursprüngliche Kolumbien 😉

    Wir freuen uns schon auf den nächsten Erfahrungsbericht

    Alles Liebe
    Claudia, Lukas, Lara

  5. Fritz Kastellan

    Lieber Herr Dr. Sperling und Gattin,

    mit großem Interesse verfolge ich natürliche Ihre „etwas“ verkürzte Reise durch Südamerika. Verglichen mit meiner gerade beendeten USA-Tour ist Ihre Reise natürlich Abenteuer pur. Warte natürlich auf Ihren nächsten Bericht, den ich immer höchst interessiert lese.

    Passen Sie gut auf sich auf und auch weiterhin viel Glück und alles Gute.

    Ihr

    Fritz Kastellan

  6. Herbert Grimm

    Lieber Dr. Sperling, liebe Frau Sperling,

    Auch der liebe Grimm verfolgt eure Reifenspuren mit großem Interesse. Mögen die kommenden Kilometer weiterhin so tolle Eindrücke bringen. Ich freue mich schon auf den weiteren Bericht!

    Liebe Grüße
    Ihr Herbert Grimm 🙂

  7. Astrid und Helmut Ermert

    Hallo Edith und Peter,
    viele Grüße auf diesem Wege an Euch aus dem südlichen Nordamerika (New Orleans und Orlando). Eigentlich könnten wir uns mal kurz auf dem Landwege treffen, aber Ihr seid ja offensichtlich in Richtung Süden unterwegs.
    Weiterhin eine gute Reise auf interessanten und sicheren Reifenspuren!
    Viele Grüße
    Astrid und Helmut

  8. Buggi und Peter

    Liebe Edith, lieber Peter,
    wir verfolgen Euer Abenteuer mit Begeisterung! Weiterhin gutes Gelingen und
    schön gesund bleiben.

    Wir sind schon sehr gespannt wie es weiter geht.

    Alles Liebe und beste Grüße aud dem Chiemgau
    Buggi und Peter

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