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Tasmanien

 

 

 

 

07.11.2015                                     Kilometerstand:  28 810 km                                             Devonport  – St. Helens

Pünktlich um ½ 8 Uhr abends heißt es „Leinen los“. Als die Fähre den Hafen verlässt hat man vom Oberdeck einen unvergleichlichen Blick auf die Skyline von Melbourne dem die regenschwangere Bewölkung passend zum Abschied einen dramatischen Effekt verleiht. Nur kurz nach dem Start macht der Captain über den Lautsprecher darauf aufmerksam, dass die Fahrt diesmal weniger amüsant werden könnte, da der Wetterbericht für die Bass Strait, so heißt der Teil der Tasmanischen See zwischen Australien und Tasmanien, Stürme erwartet. Reihenweise werden daraufhin Antiemetika eingeworfen. Vor dem Fenster meiner Kabine zieht die schier endlose Lichterkette des Ufers der Bucht von Melbourne vorbei. Es dauert genau zwei Stunden bis die „New Spirit of Tasmania“ die ruhigen Wasser der Port Phillip Bay verlässt und in die vom Sturm aufgewühlten Wogen des Südatlantik gerät. Da ich keine Pillen gegen Seekrankheit dabei habe genehmige ich mir ein Gläschen Chardonnay, hat aber offensichtlich auch geholfen. Als ich um 4 Uhr Früh aufwache und auf’s Oberdeck gehe gleitet das Schiff ruhig und gelassen durch’s Wasser, wobei wir uns zu diesem Zeitpunkt allerdings schon im Windschatten der östlich vorgelagerten Inselgruppe um Flinders Island befinden. Die gerade über dem Meer bei sternenklarem Himmel aufgehende Mondsichel vermittelt etwas Seemannsromantik und lässt dabei den immer noch stürmischen Wind vergessen, der sich dem Öffnen der Salontür mit brachialer Gewalt entgegenstemmt. Was mir aber Barbara und Nassed, meine Biker-Freunde aus Adelaide, morgens beim Frühstück über ihre Nacht in einer Innenkabine berichten lässt wenig Raum für Romantik.

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5 p.m. Boarding

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professionell verzurrt kann’s losgehen

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dramatischer Abschied von Melbourne

Eine halbe Stunde später als angekündigt ist Disembarking. In langer gewundener Schlange werden alle Fahrzeuge durch die Hafenanlage geschleust, Motos zuerst, wie’s eben sein muss: „first come, first serve“! Gleich nach Verlassen des Geländes lockt ein Café mit „Aussi Breaki – All you can eat!“ Ganz offensichtlich ein Muss für alle Biker.

Bei makellos blauem Himmel, lasse ich mich vom Navi in Richtung des angepeilten Zieles, Gladstone im äußersten Nordosten der Insel führen, doch schon nach wenigen Kilometern muss ich feststellen, dass die Lenkung ungewohnt unruhig ist, so dass man sie keinesfalls loslassen kann. Ich vermute, dass der Vorderreifen beim Wechsel in Melbourne nicht ausgewuchtet wurde, wende nach 30 Kilometern um das bei einem Reifenhändler in Devonport korrigieren zu lassen. No way, heute ist Samstag und der Händler im Wochenende. Ich beginne mich mit der Situation abzufinden, bleibe cool und beschließe am kommenden Freitag zurück in Melbourne den Fehler bei BMW beheben zu lassen und die Insel bis dahin zu genießen.

Auf kleinen Nebenstraßen führt der Weg gen Osten durch intensiv landwirtschaftlich genutztes Land. Etwas höhere bewaldete Berge bilden die Kulisse einer lieblich hügeligen Landschaft. Die Batman Bridge bietet die einzige Möglichkeit ohne einen größeren Umweg den Tamar River zu überqueren. Die Landschaft, die mich nicht nur wegen ihrer saftigen Wiesen, sehr an Oberbayern und Allgäu erinnert, wird immer bergiger, schließlich führt der Tasman Hwy in zahllosen Kurven und Kehren viele Kilometer bergauf, bergab. Bei Annäherung an mein geplantes Ziel, Gladstone, wo ich einen wunderschönen Nationalpark besuchen will, verfinstert sich der Himmel dramatisch. Die Temperatur, beim Start noch 14°C, zwischenzeitlich sogar mal kuschelige 20,5° sinkt vorübergehend auf 11°C. Da ich nicht eingeschneit werden möchte drehe ich ab nach Südosten wo der Himmel mit einem kleinen hellblauen Fleckchen Besserung verspricht. Ich nehme Kurs auf St. Helens und werde, zumindest vom Himmel, nicht enttäuscht. Der Empfang ist wahrhaft unerwartet stürmisch. Ich fahre die Esplanade entlang und lande vor einem Hotel. Es sieht nicht besonders einladend aus, liegt aber am Meer, ist verdächtig preisgünstig und ich habe keine Lust mehr weiter zu fahren. Im Hinterzimmer ist nachmittags und abends die Hölle los. Zahllose „einarmige Banditen“ locken die Spieler aus nah und fern an die Automaten, Las Vegas auf tasmanisch. Nach dem Abendessen in einem kantinenhaften Raum, aber mit „Ocean View“, geht’s ab in die gut besuchte Bar, in der ein Alleinunterhalter mit Gitarre für Live Music sorgt. Für all das, immerhin bin ich seit 4 Uhr früh auf den Beinen, fehlt mir aber heute die Energie. Nachdem ich die Heizung in meinem Zimmer auf „volle Kanne“ gestellt habe, schlafe ich problemlos ein und durch.

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Tamar River

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menschenleere Strände bei Greens Beach an der Mündung des Tamar River

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dichter Regenwald mit wunderschönen Farnen

 

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08.11.2015                          Kilometerstand: 29 180 km                                          St. Helen – Bicheno

Das preisgünstige „Aussi Breaki“ für nur 10 $, von einer reizenden „Miss Marple“ serviert und das angenehm warme, sonnige Wetter haben mich mit meiner Bleibe wieder etwas versöhnt. Zunächst steuere ich Binalong am nördlichen Ende der Bay of Fires an. Schneeweiße Strände, der grün-blaue Ozean, rote Granitbrocken bilden faszinierende Kontraste. Die riesigen Felsblöcke sind zum Teil von Lichen, das sind Flechten, überzogen wobei die rote Farbe von Cyanobakterien herrührt die in Symbiose mit Pilzen leben an deren Myzele sie sich heften. Der in der Sonne schneeweiß leuchtende Sand ist so fein, dass er unter dem Tritt der Schuhe quietscht und knarrt wie Stärkemehl. Es ist schwer sich von diesen Bildern wieder zu trennen aber auf meinem weiteren Weg nach Süden werde ich durch immer wieder traumhafte Ausblicke auf menschenleere Buchten entschädigt. Herrliche, weiße Sandstrände wechseln sich ab mit wilden Felsküsten auf welche die anrollenden Brecher Gischt schäumend einpeitschen. Ich komme heute nur sehr langsam voran, da ich immer wieder kleine Abstecher zu nahen Stränden suche um mich vom Farbspiel, das die Sonne im Zusammenspiel von Meer, Strand und Felsen schafft, fesseln zu lassen. Kurz nach Mittag suche ich mir in Bicheno eine Unterkunft um von hier die nähere und weitere Umgebung zu erkunden.

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Bay of Fires

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rot-orange gefärbte Granitfelsen

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Lichen, Cyanobakterien rufen diese Farbe hervor

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menschenleere Strände

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feinster Sandstrand, Bicheno

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auch bei Bicheno überzieht der Lichen die Felsen mit roter Farbe

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Eindrücke vom Foreshore Walk in Bicheno

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ein Blowhole, es ist schwierig den richtigen Moment abzupassen!

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aus der Nähe, wie ein Vulkankrater, wie mag das bei rauer See aussehen?

An den Stränden entlang der Küste findet man immer wieder Warnungen wild gefangene oder gesammelte Muscheln, Austern oder Abalonen weder roh noch gekocht zu essen. Bei Rocklobster und anderen Krustentieren sollten Innereien, vor allem der Darm vor dem Kochen entfernt werden. Während des Frühlings, von September bis November blühen an der tasmanischen Küste Algen, die bei Muscheln und Krustaceen zur Produktion eines hohen Spiegels an giftigem, paralysierendem Toxin führen. Dieses Gift führt beim Menschen zur unter Umständen lebensgefährlichen PSP (Paralytic Shelfish Poisening) genannten Vergiftung mit Taubheitsgefühlen, Sehstörungen, Gleichgewichtsstörungen und Atemnot. Auf den Markt kommende Muscheln, Austern und Lobster sollen strengen Kontrollen unterliegen.

Wie dem auch sei ich werfe mir heute Abend ein Steak auf den Grill und zwar ohne Austernsauce!

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09.11.2015           Kilometerstand: 29 287 km               Bicheno

 

Heute lockt die Freycinet Peninsula mit ihren bezaubernden, leuchtend weißen, einsamen Stränden, allen voran die Wineglass Bay. Die Buchten mit ihrem mehlfeinen Sand sind natürlich nur dann leuchtend weiß wenn die Sonne mitspielt. Dass die sich heute eher bedeckt hält, ist zwar für die Fotos schlecht, jedoch von unbedingtem Vorteil für meine 1 ½ stündige Bergwanderung zur Wineglass Bay, bei der es ständig steil, manchmal auch über Treppen, bergauf geht. Ich bin nicht der Einzige, der die Strapazen auf sich nimmt. Ein Tassie, so nennen sich die Einheimischen, der seine Freundin zum Fotoshooting Huckepack nimmt, lehnt meine Anfrage, „how much“ wenn er mich hoch trüge, brüsk ab. Na ja, ich schaffe es dann auch mit eigener Kraft und kann sogar ein paar noch schlappere Japaner abhängen. Oben angekommen treffe ich dann sogar einen Tassi, der vier Wochen bei „Siemens Reiniger“ hospitiert hat. Das muss schon eine Ewigkeit her sein, denn die Firma hat mittlerweile schon zweimal ihren Namen geändert und heißt nun „Medical Solutions“. Er vernimmt’s mit Erstaunen. Zurück im „Basislager“ springen Wallabies in Erwartung von Futter um die Autos herum.

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der steinige Weg nach oben

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auf halber Höhe, Blick auf die Coles Bay, – ob sich das gelohnt hat?

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und weiter geht’s nach oben

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letzte Möglichkeit einer Rast

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The Wineglass Bay, leider ohne Sonne

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Beweisbild

Abends kurz vor Einsetzen der Dämmerung, werde ich zusammen mit weiteren acht Leuten von einem Bus abgeholt, der uns in ein Reservat für Tasmanische Teufel bringt, wo man die vom Aussterben bedrohten Tiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachten kann. Die Tasmanischen Teufel werden von der „Facial Tumor Disease“, einer ansteckenden, tödlichen, virusinduzierten Krebserkrankung im Gesichtsbereich heimgesucht, die in der Regel in drei bis fünf Monaten zum Tod durch Verhungern führt, da die Tiere durch das rasche Tumorwachstum an der Nahrungsaufnahme gehindert werden. Ihr Bestand ist durch diese Seuche schon ganz erheblich reduziert worden. Die Ansteckung erfolgt nicht nur durch Bissverletzungen beim Kampf um Beute, sondern auch durch gemeinsames Fressen des gleichen Kadavers mit einem bereits infizierten Tier. Durch die geringe genetische Diversität ist es der Natur nicht möglich eine Immunität gegen das Virus zu entwickeln. Um dem entgegen zu wirken verbringt man Tiere aus noch intakten Beständen aus dem Westen Tasmaniens in Reservate und setzt sie mittlerweile auch im Norden Victorias und in New South Wales in freier Wildbahn aus. Der Tasmanische Teufel hat die Größe eines mittelgroßen Hundes, ist äußerst muskulös und hat einen gewaltigen Biss. Bei der Brautschau obliegt es dem Weibchen einen passenden Freier auszusuchen. Die Wahl fällt in aller Regel, auf den potentesten Kämpfer, was anhand der Zahl seiner Narben leicht zu entscheiden ist. Hat sie sich dann aber mit diesem eingelassen, dann lässt der sie unter Einsatz all seiner Kräfte nicht mehr aus den Augen um sich so ihrer Treue zu versichern. Einundzwanzig Tage nach der Konzeption verlassen 30 bis 40 Embryonen von Reiskorngröße die Vagina auf einer Schleimspur, die in den nach hinten offenen Beutel führt. Es ist ein Kampf auf Leben und Tod für die Horde, „the survival oft the fittest“! „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“, – wie wahr! Es gibt nämlich nur 4 Zitzen im Mutters Beutel, in dem sie dann die nächsten 100 Tage verbringen.

Wir werden in einen dunklen Raum geführt dessen großzügige Verglasung zunächst hinter Vorhängen versteckt ist und erhalten letzte Verhaltensregeln erklärt, nur flüstern, kein Licht, vor Allem kein Blitzlicht beim Fotografieren. Als sich der Vorhang öffnet sehen wir im schwindenden Tageslicht ein totes Wallaby. Stufenweise wird das Licht etwas heller als sich der erste Teufel zeigt, noch unsicher um die Beute streicht um dann zu versuchen sie ins nahe Gebüsch zu zerren, was nicht gelingt, da der Kadaver mit einem Metalldraht am Boden verankert ist. Der zweite Teufel lässt nicht lange auf sich warten. Am Ende erleben wir fünf verschiedene Teufel, die oft mit markerschütterndem Geschrei um die Beute ringen. Zwei Stunden fasziniert uns das Schauspiel bis von dem Wallaby nur noch das Fell übrig ist. Es ist für mich ein einmaliges Erlebnis, das ich nicht missen möchte. Leider sind die Aufnahmen wegen des nicht einsetzbaren Blitzes, obgleich wir höchsten 2-3 Meter entfernt waren, nicht so wie ich mir das gewünscht habe. Es ist mir aber wichtig den Tasmanischen Teufel in seinem natürlichen Habitat und nicht im Zoo gesehen zu haben.

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Eindrücke vom Fressgelage der Tasmanischen Teufel

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10.11.2015               Kilometerstand: 29 410 km           Bicheno – Hobart

 

Wie unschwer am Moto zu erkennen hat es heute Nach geregnet. Zum Start ist es kühl, bewölkt aber trocken. Ausgedehnte Weideflächen, viele kleinere Weinberge und Walnussplantagen prägen heute das Landschaftsbild. An den frisch geschorenen Schafen, die sich auf den Weiden tummeln, lässt sich ausmachen in welcher Richtung der Schafscherer unterwegs ist. Die „Mädels“ tun mir ja richtig leid, bei der Kälte so halb nackig! Der Tasman Hwy führt mit zwei Dämmen zunächst über eine Bucht, dann über die Mündung des Derwent River in die 220 000 Einwohner zählende Hauptstadt Tasmaniens, die 1804 als Strafkolonie gegründet wurde. Nachdem ich mein Quartier in Downtown Nähe bezogen habe, mache ich mich sofort auf den Weg zum Mount Wellington, dem 1270 m hohen Hausberg der Stadt von dem aus man einen herrlichen Überblick nicht nur über die Stadt, den Fluss und die Bucht hat, sondern bei klarem Wetter einen Blick weit in die westlich gelegene Bergwelt genießen kann. Leider ist es dafür heute zu diesig. Beim Aufstieg sinkt die Temperatur von wohligen 17°C auf 5,5°C, wenigstens schneit’s nicht!

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die frieren doch bei diesen Temperaturen, die Mädels

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klein aber fein

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Blick vom Mt. Wellington auf Hobart

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und die dazugehörige Temperatur, kurz vor 3 Uhr

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Tolle Idee!

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es weihnachtet sehr

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Fußgängerzone von Hobart

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11.11.2015         Kilometerstand: 29 603 km                Hobart – Cradle Mountain

Es sind heute etwa 400 km zu bewältigen und die haben es in sich. Ich habe mich für die etwas längere und anspruchsvollere Strecke durch die Bergregionen des Nordwestens Tasmaniens entschieden, dementsprechend geht es zunächst durch eine baumlose Hügellandschaft, später in zahllosen Kurven und Kehren bergauf, bergab durch Regenwald, vorbei vielen versteckt liegenden, einsamen Seen. Die häufigen Hinweise auf Glatteisgefahr und Schneeverwehungen machen mich nachdem die Temperatur wieder mal im einstelligen Bereich gelandet ist schon etwas nervös. Das motiviert mich jedenfalls schon bald nicht mehr den „Harten“ zu geben, sondern meinen Windstopper anzulegen und die Griffheizung, Warmduscher hin oder her, einzuschalten. Zwar habe ich einige Male für Landschaftaufnahmen einen Stop eingelegt, allein ohne Sonne sind sie nur halb so effektvoll. An der Grenze des NP beziehe ich in Cradle Mountain eine kleine Holzhütte. Vor der Hütte geben sich Wallabies und Opossums ein Stelldichein. Auf riesigen mit Gras und Kräutern bewachsenen, baumlosen Hügeln des Nationalparks tummeln sich schon am späten Nachmittag die ersten Wombats. Normalerweise kommen sie erst zur Dämmerung aus ihren unterirdischen Bauten, aber was soll man machen wenn einen der Hunger quält. Sie sind überhaupt nicht scheu und lassen sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Die Wombats sind Beuteltiere vielleicht, von der Größe eines Mopses, jedoch viel muskulöser. Der Beutel öffnet sich nach hinten, wie beim Tasmanischen Teufel, vielleicht damit beim Graben der Höhle dem lieben Kleinen, das etwa sechs Monate im Beutel lebt, nicht der ganze Sand in die Augen fliegt!? Außer dem Menschen, der ihm mit dem Auto zu Leibe rückt, muss der Wombat nur noch zwei Feinde fürchten, den Dingo und den Tasmanischen Teufel. Gegen Beide ist er erheblich besser gewappnet als gegen unsere Autos. Im Alarmfall versteckt er sich in seiner Höhle, die er mit dem Hinterteil abdichtet, welches gegen die Bisse seiner Feinde durch eine extrem dicke Haut, Knorpel- und Knochenverstärkungen gegen Verletzungen gefeit ist.

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viele hundert schwarze Schwäne auf dem Derwent River

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meine Blockhütte am Cradle Mountain

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Cradle Mountain

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Tasmanischer Nacktnasen-Wombat

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Zwergkängurus, kleiner als Wallabies:  kann man sich diesen Blicken verweigern?

 

12.11.2015                                 Kilometerstand: 30 026 km                              Cradle Mountain – Devonport

Leider regnet es Bindfäden, so dass ich auf eine abschließende Wanderung auf den wunderbar gepflegten Wanderwegen verzichte. Nach ordentlichem Aufräumen der Hütte und Abwasch des Geschirrs muss ich kurz vor Zehn auschecken. Auf engen kurvigen Sträßchen, auf denen ich heute der Nässe wegen besonders vorsichtig fahre, geht es dem nur 80 Kilometer entfernten Endziel in Tasmanien entgegen. Natürlich bin ich viel zu früh in Devonport, denn die „Spirit of Tasmania“ legt erst um 19 Uhr ab, – also noch gut sechs Stunden bis zum Check in! Glücklicherweise treffe ich in der Stadt Thomas, einen Lehrer aus Berlin, der mit seiner 650er BMW die gleiche Tour wie wir gemacht hat, jetzt aber von Melbourne aus den Heimweg antritt. Zu zweit lässt sich die Zeit besser totschlagen. Nach Erlaufen der Fußgängerzone arbeiten wir uns von Café zu Café in Richtung Hafen vor, bis wir schließlich wieder im „Dockside Food & Coffee“ direkt neben der Ablegestelle der Fähre landen. Beim Einchecken gesellt sich noch Stefan zu uns, ein Police Officer aus Melbourne, mit seiner Frau Ria auf einer 1200 GSA unterwegs. Zusammen verbringen wir einen sehr informativen und lustigen Abend.

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vor dem Check in

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ab in den Bauch der Fähre

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entspannter Abend mit Ria Stefan und Thomas

 

 

 

 

4 Kommentare

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  1. Anja

    Hallo lieber Peter, die Strände sehen ja wirklich traumhaft aus. Hoffe das Steak ohne Austernsauce hat gemundet????. Weiterhin gute Fahrt, lg Anja

  2. Claudia

    Bei so vielen traumhaften Bildern kann ich gar nicht oft genug das Hintergrundbild meines Computers ändern. Die Auswahl ist so schwer. Als nächstes könnte ich mir gut ein Tasmanisches Teufelchen vorstelle ??!!
    Einen schönen spannenden Tag

    LG Claudia

  3. Stefan and Ria Carli

    Hello Peter

    It was nice meeting you and Thomas on the boat from Tasmania to Victoria. I hope Southbank BMW looked after you properly. If not let me know and I will have my work colleagues punish them accordingly. Good luck with your travels across Australia. I see you have some beautiful photos which I will enjoy looking at. The only problem is that it makes us want to pack up our bike and head abroad. We arrived home this morning at 8.00 am safe and sound. Long live the BMW. especially the R1200 GSA. We will enjoy meeting you again.

    Regards Stefan and Ria

  4. Alteisenaufreisen

    Hallo Peter,
    Tasmanien und die Kälte liegen nun hinter Dir und die Great Ocean Road vor Dir. Dazu wünsche ich Dir gutes Wetter und angenehme Temperaturen.
    Weiterhin gute Fahrt
    Servus Paul

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